Auswertung der Umfrage

Wir haben 10 Leute gebeten, an unserer Umfrage teilzunehmen. Im Folgenden die Ergebnisse:

Vor welcher Kampagne würden Sie eher stehen bleiben? Vor dem in Szene gesetzten Protest oder vor einem der provokanten Plakate?

6/10 Protest

4/10 Plakate

Bei welcher Kampagne wirkt die Botschaft von Greenpeace stärker? Oder: Bei welcher der beiden Kampagnen finden Sie das Thema wirkungsvoller umgesetzt?

5/10 Protest

5/10 Plakate

Warum?

Protest: z.B. direktes Handeln erregt mehr Aufmerksamkeit, Ereignis ist größer, auffälliger, Mut und Einsatz bemerkenswert, wenig Text und schnelle Botschaft

Plakate: sprechen Problematik direkt an, zukunftsorientierte Darstellung der Problematik wirkungsvoller, Idee mit alternden Politikern besser, Schuldige klar erkennbar, Langzeitfolgen deutlicher

Welche der beiden Kampagnen erregt bei den Menschen Ihrer Meinung nach mehr Aufmerksamkeit?

6/10 Protest

4/10 Plakate

Welche der beiden Kampagnen bleibt Ihrer Ansicht nach länger in den Köpfen der Betrachter/ Teilnehmer?

5/10 Protest

5/10 Plakate

Welche der Kampagnen regt Sie eher zum Nachdenken an?

2/10 Protest

8/10 Plakate

Welche Art der Ansprache ist intensiver?

3/10 Protest

7/10 Plakate

Wirkt der inszenierte Protest Ihrer Meinung nach für sich, oder nur durch die Medienberichterstattung?

1/10 für sich

9/10 durch Medienberichterstattung

Welche der beiden Kampagnen würden sie als „innovative Art der Kommunikation“ bezeichnen?

1/10 Protest

5/10 Plakate

4/10 Keine

Warum?

Plakate regen mehr zum Nachdenken an, Protest ist einmalig, Plakate hingegen fallen oft und immer wieder in Auge.

Allerdings auch: Beide Arten der Kommunikation gibt es schon länger, also nicht sonderlich innovativ.

Denken Sie, dass Greenpeace die Botschaft auch an Sie persönlich richtet?

6/10 ja

4/10 nein

Zusammenfassung:

Die Teilnehmer fanden die herkömmlichen Plakate von der Ansprache intensiver und anregender zum Nachdenken. Die Guerilla Aktion, bzw. der Protest konnte nur deutlich bei der Aufmerksamkeit und dem tatsächlichen Stehen-Bleiben überzeugen.

Mehr oder weniger gleichauf waren Plakate und Protest bei der Kontaktintensität und bei der Erinnerung.

Wir konnten auch feststellen, dass der Protest fast eindeutig durch die Medienberichterstattung wirkt und nicht nur für sich.

Bei der Frage nach der innovativen Art der Kommunikation mussten wir feststellen, dass der Protest/ die Guerilla-Aktion als nicht besonders innovativ wahrgenommen wurde. Die Idee der Plakate wurde als innovativer gewertet. Gleichauf mit den Plakaten war die Ansicht, dass weder die eine noch die andere Kampagne sonderlich innovativ auf unserer Teilnehmer gewirkt hat.

Fazit:

Das Ergebnis unserer Umfrage kam etwas überraschend, ist aber durchaus nachvollziehbar.

Es lässt sich eindeutig sagen, dass aus unserer Sicht als innovativ bezeichnete Kampagnen deutlich aufmerksamkeitsstärker sind als herkömmliche Plakate und im konkreten Fall eher zum Stehen Bleiben bewegen. Des Weiteren bleiben sie auf Grund der hohen Kontaktintensität auch lange in den Köpfen der Rezipienten.

Es war unerwartet, dass die Idee der Plakatkampagne als so innovativ, neu und sehr gut angesehen wurde und dass sie dadurch von der Ansprache als intensiver gewertet wurde, sowie deutlicher zum Nachdenken anregt.

Überraschend war auch, dass der Protest, bzw. die Guerilla Aktion kaum als innovativ angesehen wurde, sondern dass die Idee der Plakate in der Wertung gleichauf war mit der Ansicht, dass weder Protest noch Plakate sonderlich innovativ seien.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Erleben eines Themas offenbar immer für entsprechende Aufmerksamkeit und längere Erinnerung sorgt, Plakate mit einer guten Idee aber wohl ebenso effektiv sein können und nicht immer alle Arten der innovativen Kommunikation von allen Rezipienten auch als solche gewertet werden. In jedem Fall ist die Wirkung einer Kampagne sehr stark von der Originalität und Treffsicherheit der Idee abhängig.

O-Töne:

Die Protestkampagne wirkt als Eyecatcher, jedoch stumpft der andauernde, aufgedrängte Protest von Greenpeace ab. Die Plakatserie regt eher zum Nachdenken an, weil die „Schuldigen“ klar erkennbar sind, sowie die Aktualität des Themas und dessen Langzeitfolgen deutlicher werden.“

Ich halte beide Kampagnen nicht für innovativ, allerdings ist die Zusammensetzung der bereits bekannten Elemente der Plakat-Kampagne zu einem sehr reizvollen Gesamtbild spannend und wirkt gewissermaßen innovativ.“

Die Idee der Plakate wirkt besser. Die Variante, bekannte Persönlichkeiten stark gealtert zu sehen zusammen mit dem Gedanken der verpassten Politikänderung verstärkt die Erkenntnis, dass falsche Entscheidungen in der Gegenwart fatale Auswirkungen in der Zukunft haben können.“

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